Lebensqualität
Unser Ziel ist eine gute Lebensqualität für alle Generationen in einem attraktiven Lebensumfeld
Die ärztliche Versorgung soll in Zusammenarbeit mit der NES-Allianz aufrechterhalten werden. Durch die neu gegründete Genossenschaft soll der Erhalt der Arztpraxen vor Ort gesichert werden.
Auch das Projekt „Pflegelotsin” für ältere und hilfsbedürftige Mitmenschen, das derzeit gemeinsam mit der Gemeinde Hohenroth durchgeführt wird, wollen wir fortführen.
Mit dem Projekt „Auf zu lebenswerten Bächen” wollen wir den Krummbach und die Liesbach erlebbar machen und so die Innenorte attraktiver gestalten. Dies soll im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept” umgesetzt werden.
Ortsentwicklung: Wir wollen das Konzept „INNEN VOR AUSSEN“ der Städtebauförderung weiterführen. Unser Ziel ist es, die Altorte attraktiv zu erhalten und Leerstände zu verringern. Bürgermeisterin Sonja Rahm hat dabei in ihrer Funktion als Innenentwicklungslotsin bereits vielen Interessierten die passende Wohnmöglichkeit vermittelt.
Dank der Förderung aus diesem Programm können das Gemeindehaus in Schönau renoviert und das Bürgerhaus in Burgwallbach barrierefrei umgebaut werden, ohne die Gemeinde finanziell zu überfordern.
Spielplätze sollen – mit tatkräftiger privaten Unterstützung – wieder attraktiver gemacht werden.
Die Nahversorgung vor Ort, wie zum Beispiel durch MeinMarkt24 und Direktvermarktung, wollen wir fördern und ausbauen.
Sanften Tourismus möchten wir gezielt und maßvoll weiterentwickeln und damit die heimische Gastronomie und Unterkunftsbetreiber stärken. So werden Arbeitsplätze in der Gemeinde gesichert.
Miteinander gestalten: Das erleichtert vieles und macht das Leben im Ort angenehm!
Nachhaltigkeit
Dank des „Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz” kann unsere Gemeinde den Badesee grundlegend sanieren und durch vorgelagerte Klärbecken die Wasserqualität langfristig verbessern. Dadurch kann auch die Methanfreisetzung verringert werden – ein Beitrag unserer Gemeinde zum Klimaschutz.
Der Schönauer Gemeindewald leidet sehr unter dem Klimawandel. Der begonnene Waldumbau zu klimatoleranteren Mischbaumarten muss daher fortgesetzt werden. Dazu sind angepasste Wildbestände erforderlich, insbesondere beim Rotwild. Die Weiterführung der Förderung durch das Waldumbauprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement” und weitere staatliche Förderungen helfen bei der Finanzierung der kostenintensiven Maßnahmen.
Eine PV-Anlage auf dem neuen Kindergarten wird sich aufgrund des hohen Eigenverbrauchs in kurzer Zeit durch eingesparte Stromkosten refinanzieren.
Das Nahverkehrsprojekt „Callheinz” des Landkreises muss optimiert und den Erfordernissen vor Ort angepasst werden, um die Nutzungsmöglichkeiten zu verbessern.
Wasserrückhalt gewinnt in der Land- und Forstwirtschaft sowie auf privaten Grundstücken zunehmend an Bedeutung. Durch gezielte Maßnahmen kann Wasser vor Ort gehalten werden und versickern. Pflanzen, die nicht unter Hitze- und Dürrestress stehen, können Wasser verdunsten. An heißen Sommertagen sorgt dies für kühlere Temperaturen. Zudem wird die Grundwasserbildung verbessert, wodurch auch unsere Trinkwasserversorgung sicherer wird. Darüber hinaus wird das Hochwasserrisiko verringert und die hohen Kosten für die Gemeinschaftskläranlage in Niederlauer können gesenkt werden.
Ehrenamt
Zwar können Bürgermeister und Gemeinderat den Rahmen vorgeben und Finanzierungen bereitstellen, doch nur durch unsere Vereine und ehrenamtlich engagieren Menschen, bleibt die Gemeinde Schönau attraktiv und lebenswert – kulturell, musikalisch, sportlich, für die Freizeitgestaltung und im sozialen Bereich. Ein Beispiel dafür ist der kürzlich neu strukturierte Helferkreis. Wir möchten die Vereine und ehrenamtlichen Projekte unterstützen.
Finanzielle Möglichkeiten
Zwar wurde der Schuldenstand in den letzten Jahren stark verringert, trotzdem müssen die anstehenden Projekte in unserer Gemeinde nach Dringlichkeit und Finanzierbarkeit priorisiert werden. Dabei sollte auch auf aktuelle Förderprogramme reagiert werden.
Eigenständigkeit
Die Gemeinde Schönau muss in jedem Fall ihre politische Selbstständigkeit behalten. Nur so können die Interessen unserer Gemeinde und der Bürgerinnen und Bürger am besten umgesetzt werden.
Unser Ziel ist es auch, die eigene Wasserversorgung aufrechtzuerhalten. Ein Anschluss an ein Fernwassernetz mag für andere Gemeinden erstrebenswert erscheinen, für uns ist das jedoch kein Ziel.
Selbstverständlich wollen wir weiterhin mit den Allianzen, der Bauhofgemeinschaft und anderen Gemeinschaftsprojekten gut zusammenarbeiten. Das schafft Möglichkeiten, verringert den Aufwand und spart Kosten.
Öffentlichkeit und Transparenz
Die inzwischen etablierte Transparenz, beispielsweise durch die Gemeinderatssitzungen in beiden Ortsteilen, wollen wir beibehalten. Vor allem sollen auch weiterhin möglichst viele Themen in öffentlichen Sitzungen beraten und entschieden werden. So wird die Allgemeinheit frühzeitig informiert.
